Gesundheit ist mehr als nur nicht krank sein

Wer nicht gesund ist, ist krank. Aber ist der, der nicht krank ist, schon gesund? Während sich Cholesterin, Fieber oder Bluthochdruck messen lassen, entziehen sich viele Unpässlichkeiten wie Schlafstörungen, Nervosität oder Kopfschmerzen oft einem eindeutigen Befund. Dabei können gerade solche kleineren Beschwerden das Wohlbefinden stark einschränken und auch Vorboten einer ernsthafteren Störung sein – gesund jedenfalls fühlt sich anders an! Gesundheit ist insofern nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern ein ›Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens‹, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits vor mehr als 50 Jahren definierte.

Heute begreift man Gesundheit oder Krankheit weniger als statischen Zustand, sondern eher als einen Prozess mit fließenden Übergängen. Danach bewegt sich Gesundheit immer im Spannungsfeld zwischen Ressourcen und Belastungen, wobei das Ziel darin besteht, eine Balance zwischen beiden zu erreichen oder zu halten. Der Erhalt und die Förderung der Gesundheit ist somit eine ständige Aufgabe in allen Lebensbereichen – auch am Arbeitsplatz.

Dabei geht es nicht ›nur‹ darum, Krankheiten zu verhüten, sondern auch, Gesundheit aktiv zu fördern. Moderne Ansätze fragen deshalb nicht mehr nur danach, was uns krank macht, sondern auch, was unsere Gesundheit und Lebensqualität verbessert.

 

Drei KONTEXT-Produktionen aus der letzten Zeit:
Gesund leben – auch am Arbeitsplatz
Präsentismus: Verlust von Gesundheit und Produktivität
Gesundheit wird auch im Betrieb gemacht!