Geistig fit im Beruf:
Broschüre gibt Tipps für die kognitive Leistungsfähigkeit im Alter

Die geistige Fitness der Beschäftigten gehört zu den immer wichtiger werdenden Fähigkeiten in der modernen Arbeitswelt. Mit steigender Komplexität der Aufgaben wachsen eben auch die Anforderungen an die Beschäftigten und ihre kognitive Leistungsfähigkeit. Deshalb stellen sich im Hinblick auf das weiter steigende Durchschnittsalter der Belegschaften mehrere Fragen: Schaffen die Älteren das eigentlich? Wie steht´s eigentlich um die grauen Zellen unterm grauen Haupthaar? Und lässt sich die geistige analog zur körperlichen Fitness eigentlich trainieren bzw. verbessern? Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit sie die kognitiven Fähigkeiten der Beschäftigten fordert und fördert? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt das Projekt PFIFF, das Programm zur Förderung der intellektuellen Fähigkeiten für ältere Beschäftigte, das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) sowie das Institut für Arbeitsphysiologie Dortmund (IfADo) initiiert und umgesetzt haben. Die Projektergebnisse sind im Rahmen eines Forschungsberichts erschienen, der zugleich die Grundlage für die gleichnamige Broschüre diente, die Kontext im Auftrag der Projektträger entwickelt hat.

Die Herausforderung für Kontext bei dieser Broschüre bestand darin, komplizierte arbeitsphysiologische und arbeitspsychologische Forschungsreihen und -ergebnisse zu analysieren, zu interpretieren und in eine allgemeinverständliche, zielgruppenorientierte Sprache zu übersetzen. Ob das gelungen ist? Die am Projekt beteiligten Forscherinnen und Forscher meinten eindeutig ja – und zeigten sich erfreut darüber, wie einfach recht komplexe Sachverhalte dargestellt werden können!  

In der Broschüre selbst wird gezeigt, wie sich mit der richtigen Arbeitsgestaltung die körperliche und geistige Gesundheit bis ins Alter erhalten lässt. Arbeitstätigkeiten sollen danach möglichst benutzerorientiert und vielseitig sein, damit sie dem Mitarbeiter Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung geben. Zudem wird aufgezeigt, wie sich Stress begegnen lässt, wie mehr Bewegung, richtige Ernährung und geistiges Training zu Fitness und Leitungsfähigkeit beitragen. Darüber hinaus werden Workshops vorgestellt und weiterführende Informationsquellen angegeben.

Auftraggeber: Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA),
Institut für Arbeitsphysiologie Dortmund (IfADo)
Job: Konzeption, Text