Bildschirmarbeit in der Produktion:
Egonomie ist auch in der Werkhalle unverzichtbar

Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat gezeigt: Bildschirmarbeit in der Produktion scheint noch kein Thema für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zu sein. Fast jeder der 172 untersuchten Bildschirmarbeitsplätze in der Industrieproduktion wies gravierende Mängel auf. Die Ursache: Bisher existiert kaum ein Bewusstsein dafür, dass einige Arbeitsplätze in der Produktion durchaus Bildschirmarbeitsplätze sind mit entsprechenden Anforderungen an die ergonomische Gestaltung.

KONTEXT hat die Studie im Auftrag der BAuA als Grundlage für eine praxisorientierte Handlungshilfe genutzt, die grundlegende Vorschläge zur gesundheitsgerechten Arbeit am Bildschirm in der Produktion macht. Aufgabe war hier, komplexe Zusammenhänge so herunterzubrechen, dass die Praktiker vor Ort diese Vorschläge auch tatsächlich umsetzen können. Konkret zeigt die Broschüre anhand von sechs Handlungsfeldern auf, wie sich Bildschirmarbeit auch in der Industrieproduktion ergonomisch(er) gestalten lässt. Diese Handlungsfelder reichen von der Fläche des Arbeitsplatzes über das Klima bis hin zu konkreten Arbeitsabläufen. Hierzu werden die Anforderungen an das jeweilige Handlungsfeld vorgestellt und konkrete Probleme angesprochen, die in der Werkhalle bei der Umsetzung definierter Anforderungen auftreten können. Zu jedem Handlungsfeld gibt es übersichtliche Checklisten und Leitfäden zu Vorschriften und Verordnungen, damit die Umsetzung der Lösungsmodelle leichter fällt.

Auftraggeber: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Job: Konzeption, Text